Freitag, 14. Dezember 2018
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Zitat des Monats

WOHLTÄTIG IST DES FEUERS MACHT.........".wenn es der Mensch bezähmt, bewacht!".

 
Lärmschutz
Gegenseitige Rücksichtnahme und natürlich auch ein bisschen Toleranz sind notwendig, damit eine große Gemeinschaft möglichst stressfrei miteinander leben kann. Lärm wird besonders dann als störend empfunden, wenn der liebe Nachbar als Erreger dieser Belästigung ausgemacht wird. In Gemeindeverordnungen und diversen Landesgesetzen sind deshalb Regeln festgelegt, an die sich jeder zu halten hat. Aus aktuellem Anlass dürfen wir einige Bestimmungen wieder einmal in Erinnerung rufen. Auszug aus der Lärmschutzverordnung - bitte beachten!

§ 1 Lärmerregung

(1) Wer ungebührlicherweise störenden Lärm erregt, begeht eine Verwaltungsübertretung (§ 2 Abs. 1 des Gesetzes über die Anstandsverletzung und Lärmerregung).

(2) Unter störendem Lärm sind die wegen ihrer Lautstärke für das menschliche Empfindungsorgan unangenehm in Erscheinung tretenden Geräusche zu verstehen (§ 2 Ab. 2 des Gesetzes über die Anstandsverletzung und Lärmerregung).

(3) Lärm wird ungebührlicherweise erregt, wenn das Tun oder Unterlassen, das zur Erregung des Lärms führt, jene Rücksichten vermissen lässt, die im Zusammenleben mit anderen Menschen verlangt werden müssen (§ 2 Abs. 3 des Gesetzes über die Anstandsverletzung und Lärmerregung).

§ 2 Störender Lärm (§ 1 Abs. 2) wird jedenfalls ungebührlicherweise erregt (§ 1 Abs. 3) durch:


a) Singen, Musizieren, Kegeln, den Betrieb von Musikgeräten oder Radios u. ä. Tätigkeiten in Wohn- oder Kurgebieten, sowie in unmittelbarer Nähe von bewohnten Objekten, in der Zeit von 22.00 bis 6.00 Uhr;

b) das Starten von Krafträdern und Motorfahrrädern, sofern dieses nicht die Zu- und Abfahrt betrifft, auf Straßen, die nicht dem öffentlichen Verkehr dienen und sonstigen Privatgrundstücken, sowie durch das Laufenlassen von Verbrennungsmotoren aller Art auf diesen Grundflächen, sofern diese Straßen von Grundflächen im Wohn- und Kurgebiet, oder in unmittelbarer Nähe von bewohnten Objekten, liegen;

c) den Betrieb von Maschinen und Geräten wie Ketten- und Kreissägen u. ä., die nicht vom Baulärmgesetz, LGBl. 26/1973, erfasst sind und die im Freien einen 50 dB(A) übersteigenden Lärm erzeugen, in Wohn- und Kurgebieten, Siedlungen, sowie in der Nähe von bewohnten Objekten, an Sonn- und Feiertagen überhaupt, und an Werktagen in der Zeit von 12.00 bis 13.00 und von 20.00 bis 7.00 Uhr.

d) die Benützung von Rasenmähern mit Verbrennungsmotoren in Wohn- und Kurgebieten, in Siedlungen, sowie in der Nähe von bewohnten Objekten, an Sonn- und Feiertagen überhaupt, an Werktagen in der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr und von 20.00 bis 7.00 Uhr;

e) den Betrieb von Modellflugzeugen mit Verbrennungsmotoren in bewohnten Gebieten, oder in der unmittelbaren Nähe dieser Gebiete, sowie in Naturschutzgebieten und in der unmittelbaren Nähe von Campingplätzen;

f) Hinsichtlich der Erlassung von befristeten Bausperren, aus Gründen des öffentlichen Interesses, der Gesundheit, des Verkehrs, des Fremdenverkehrs oder des Ortsbildes, ist in jedem einzelnen Fall, nach den jeweils geltenden Bestimmungen der Kärntner Bauordnung, abzusprechen.

§ 3 Verwaltungsübertretungen, werden gem. § 4 des Gesetzes über die Anstandsverletzung und Lärmerregung von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu € 218,02 oder Arrest bis zu zwei Wochen, bestraft.
 
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