Freitag, 14. Dezember 2018
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Zitat des Monats

WOHLTÄTIG IST DES FEUERS MACHT.........".wenn es der Mensch bezähmt, bewacht!".

 
Wiesen abbrennen ab 15. Feber verboten
Das Abbrennen von Wegrändern, Böschungen und sogar ganzen Wiesenflächen wird ungeachtet des gesetzlichen Verbotes leider immer noch häufig angewendet. Neben dem großen ökologischen Schaden für diese Kleinlebensräume kommt es auch zu einer unnotwendigen Belastung der Luft mit Schadstoffen. Das Abbrennen der Bodenvegetation stellt meist eine Arbeitserleichterung dar. Um sich die mühevolle Mäharbeit in Hanglagen sowie an oft schwer zugänglichen Stellen zu ersparen oder einfach nur aus Unkenntnis, werden jedes Jahr im Frühling unzählige Wiesenflächen abgebrannt.

Laut §4 der Tierartenschutzverordnung des Kärntner Naturschutzrechts ist das Abbrennen dar Bodenvegetation und der Bodendecke auf Wiesen, Feldrainen, ungenütztem Gelände und Hangen sowie. Hecken im gesamten Landesgebiet In der Zeit vom 15. Februar bis 15. September eines jeden Jahres verboten.

Das Abbrennen verursacht große ökologische Schäden, die dem Ausführenden oft verborgen bleiben. Neben der Geruchsbelästigung und der erhöhten Brandgefahr für angrenzende Flächen hat das Abbrennen besonders negative Auswirkungen auf die Bodenstruktur, das Bodenleben und den Bodenhumusgehalt. In einer Hand voll Boden leben mehr Bodenorganismen als Menschen auf der Erde. Diese Organismen produzieren die Nährstoffe, die die Pflanzen zum Wachsen brauchen und sind unentbehrlich für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Durch das Abbrennen werden Lebewesen bis zu einer Tiefe von mehreren Zentimetern abgetötet und es kommt zu einem Rückgang des Bodenhumusgehaltes. Der wertvolle Humus wird zu Asche mineralisiert und die Bodenfruchtbarkeit wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen.

Es werden aber nicht nur die Bodenlebewesen abgetötet, sondern auch die dort überwinternden Käfer, Spinnen, Asseln, Larven verschiedenster Insektenarten, Reptilien und Amphibien. Diese stellen ihrerseits aber eine wichtige Nahrungsgrundlage für Kleinsäuger und Vögel dar. Flächen, die unregelmäßig bzw. nicht besonders häufig gemäht werden, sind außerdem ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Es handelt sich erfahrungsgemäß um wertvolle Rückzugsgebiete für bedrohte Arten inmitten unserer meist stark verbauten Kulturlandschaft. Im Sinne des Tierschutzes fordern wir die Besitzer auf, das Abbrennen von diesen Flächen zu unterlassen.

Osterfeuer

Die Haufen aus Reisig, Laub und Ästen, die im Laufe des Frühjahres (und oft auch schon im vergangenen Herbst) für das Osterfeuer gesammelt und aufgeschichtet werden, bieten verschiedenen Tieren einen wunderbaren Unterschlupf. Igel, Blindschleichen, Kröten und viele andere mehr fühlen sich hier wohl. Um im Rahmen des Osterfeuers nicht sämtliche Untermieter mit zu verbrennen, sollte man den Osterhaufen vor dem Entzünden nochmals Umschichten.

Informationen:
Arge NATURSCHUTZ; Gasometergasse 10, 9020 Klagenfurt; Tel.: 0463 - 32 96 66
 
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